Sehr geehrte Damen und Herren,
aufgrund der seit gestern gültigen Fassung der Coronaschutzverordnung NRW, die mit Ablauf des 21.12.2021 außer Kraft tritt, und des Beschlusses des Krisenstabes der Stadt Bonn vom heutigen Tag gelten für den Sport in Bonn folgende Auflagen:

  1. Grundsätzlich gelten die Regelungen der beigefügten Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzregelung“ zur CoronaschutzVO.
  1. 2. Der Zutritt zu Schwimmbädern und die gemeinsame Sportausübung (Wettkampf und Training) auf und in Sportstätten sowie außerhalb von Sportstätten im öffentlichen Raum sowohl im Amateursport als auch im Profisport ist nur noch immunisierten Personen gestattet, die vollständig geimpft oder genesen sind (2G-Regel). Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Profiligen, an Ligen und Wettkämpfen eines Verbands, der Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund ist, sowie für Teilnehmende an berufsvorbereitenden Sportausbildungen (zum Beispiel Lehrveranstaltungen des Hochschulsports) ist übergangsweise als Ersatz der Immunisierung ein Testnachweis nach § 2 Absatz 8 Satz 2 auf der Grundlage einer PCR-Testung ausreichend.
  1. Der Besuch von Sportveranstaltungen als Zuschauerin oder Zuschauer ist nur noch immunisierten Personen gestattet, die vollständig geimpft oder genesen sind (2G-Regel).
  1. Die 2G-Regel gilt nicht für Kinder und Jugendliche bis zum Alter von einschließlich 15 Jahren. Das bedeutet, dass Jugendliche ab 16 Jahren nur dann an der gemeinsamen Sportausübung teilnehmen können oder Zutritt zu den Schwimmbädern haben , wenn sie immunisiert sind. Personen, die sich – beispielsweise aus medizinischen Gründen - nicht impfen lassen können, benötigen einen entsprechenden Nachweis sowie ein negatives Ergebnis eines höchstens 24 Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltests
  1. Übungsleiter/Trainer/Betreuer etc. müssen, soweit sie nicht immunisiert sind, einen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) nachweisen und während ihrer Tätigkeit eine medizinische Maske tragen.
  1. Bei Sportveranstaltungen in Innenräumen mit mehr als 100 Personen, die ohne feste Sitzplätze durchgeführt werden sollen, ist der zuständigen unteren Gesundheitsbehörde (Gesundheitsamt) ein Hygienekonzept vorzulegen, das insbesondere die in der beigefügten Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzregeln zur CoronaschutzVO“ genannten Aspekte gewichtet und Maßnahmen zur wirksamen Minimierung des Ansteckungsrisikos festlegt. Die Konzepte müssen auch eine Darstellung der Kontrolle von Zugangsbeschränkungen enthalten.
  1. Bei Sportveranstaltungen in Innenräumen besteht Maskenpflicht. Auf das Tragen einer Maske kann an festen Sitz- oder Stehplätzen verzichtet werden, wenn entweder die Plätze einen Mindestabstand von 1,5 Metern haben oder alle Personen immunisiert oder getestet sind. Bei Sportveranstaltungen im Freien wird das Tragen einer Maske empfohlen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann, insbesondere in Warteschlangen und Anstellbereichen
  1. Bei Großveranstaltungen im Sport mit Zuschauern auf Steh- oder Sitzplätzen darf oberhalb einer absoluten Zahl von 5 000 Zuschauenden die zusätzliche Auslastung bei höchstens 50 Prozent der über 5 000 Personen hinausgehenden regulären Höchstkapazität liegen. Davon abweichend dürfen bei Sportveranstaltungen unter freiem Himmel auch oberhalb einer absoluten Zahl von 5 000 Zuschauenden die Sitzplätze vollständig belegt werden, wenn die Veranstalterin oder der Veranstalter sicherstellt, dass außerhalb der Sitz- und Stehplätze die Verpflichtung zum Tragen einer mindestens medizinischen Maske (sogenannte OP-Maske) besteht
  1. Alle Veranstalter/Vereine sind für die Einhaltung der Regeln und für entsprechende Kontrollen verantwortlich. Vor Aufnahme des Trainings- und Wettkampfbetriebes sind daher die Nachweise einer Immunisierung zu kontrollieren.